Zucker sucht ...

Zuckersucht?

"Die Zuckersucht (GS): Sie betrifft die Sucht auf Süßigkeiten und trifft rasch das Pankreas. Bei ihr gibt es zwei Möglichkeiten der Zielorientierung:

1. die physiologische Komponente: die Unterdrückung der eigenen Energien, die zum Abbau der zugeführten verwendet werden müssen, so dass das Energieniveau letztlich absackt. Als Nebenprodukt der Zuckerzufuhr entsteht Alkohol durch Vergärung von Zucker.

2. die geistige Dimension: “Sich etwas Gutes gönnen...”

Bei der Zuckersucht findet sich eine ausgeprägte weltanschauliche Orientierung: Das Wort “süß” (sweet) lässt “niedlich”, “brav”, “freundlich” assoziieren, signalisiert Ungefährlichkeit. Französisch “doux”, “douce”; ital. “dolce” - auch mit “zart” übersetzt. Die Zuckersucht ist insgesamt also weltanschaulich orientiert (im Umgangs-Diagramm: Glaubenssenkrechte): Mit autoaggressiver Komponente - sich das “harte Leben” zu versüßen fördert die Unterwerfung und festigt die glaubensfördernde Einstellung zur patriarchalen Forderung. Besteht ein Unterschied zwischen Glukose und Fruktose? Nein. Also ist auch die übertriebene Obstzufuhr Sucht. Zuckersucht schwächt die Abwehr und fördert die Unterwerfung. Zucker führt wegen der Glykosilisierung zum Angriff gegen Kernsäuren und somit gegen Substanz. Zucker “frisst” die Aminosäuren/Eiweiße auf, startet einen Angriff gegen die Proteinsynthese. Kinder werden patriarchal früh damit behandelt.

Neuere Forschungen in den U.S.A. lassen die Hypothese fast als gesichert ansehen, daß Zuckersucht in der Tat gründlich “begrenzend” wirkt: Glucosemoleküle können sich an langlebigen Strukturproteinen anhäufen und dadurch den Alterungsprozess beschleunigen (siehe Richard Weindruch “Länger leben bei karger Kost?”, in: Spektrum der Wissenschaften 3/1996, S.74-80).

Zucker ist sehr gut dazu geeignet, eine aus der Sucht resultierende zwanghafte Begrenzung der Wirklichkeitswahrnehmung und der individuellen Handlungs- und Entscheidungsfreiheit zu initiieren. Gerade hier wähnen wir, sehr schnell für einige Augenblicke in einem paradiesischen Zustand zu sein. Dies macht die Nähe zum Wahn aus."
Aus W. A. Siebel, Noosomatik Band V, 1997, Nr. 9.7.1

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